Futterhaus nicht so hygienisch wie Futtersilo

Eine Alternative zum Futterhaus ist eine Futtereule

Vögel im Winter zu füttern, ist für viele Menschen eine große Freude. An einem Futterhaus lassen sich die Vögel aus nächster Nähe beobachten. So vermittelt das Füttern Naturerlebnis und Artenkenntnis zugleich. Eine Alternative zum herkömmlichen Futterhaus bieten Futtereulen aus Birkenholz.

Statt einem Futterhaus mit einer Futtereule als Vogelfutterplatz für Garten oder Balkon punkten

Futtereule
Futtereulen mit einer 
Fett-Körner-Mischung sind 
eine sinnvolle Alternative 
zum Futterhaus
Futtereulen haben eine oder mehrere Ausbohrungen in unterschiedlicher Anzahl und sind gefüllt mit hochwertigen Sonnenblumen- und Erdnusskernen, Weizenkörnern, Hanf und Rindertalg. Auf diese Weise lassen sie sich immer wieder nachfüllen. In die Futterlöcher der Eulen passen auch die im Handel erhältlichen Meisenknödel. So ist das Nachfüllen noch einfacher. 
Entscheidend ist, die Vögel richtig zu füttern. 
Folgende Punkte sind deshalb von Bedeutung:
  1. Das Vogelfutter ist fest eingegossen und bleibt somit immer sauber und trocken.
  2. Es wird nur die gewünschte Menge herausgepickt, der Rest verbleibt im Futterloch.
  3. Vogelkot kann sich nicht wie beim Futterhaus am Futterplatz absetzen, so können bei dieser Fütterung keine Krankheitskeime übertragen werden.
  4. Eine rundum saubere Sache in ausgefallener dekorativer Aufmachung.

Futterspender oder Futtersilos, bei denen die Tiere auch nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können, sind ebenfalls gut geeignet 

 
Auf diese Weise minimieren sie die Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern. Wenn schon keine Futtereule, dann sollte man zumindest Futtersilos verwenden, da hier das Vogelfutter ebenfalls nicht verdirbt und sich keine Nahrungsreste sammeln können. Futterspender müssen so gebaut und angebracht werden, dass das Futter auch bei starkem Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann, da es sonst verdirbt oder vereist.
Futterspender Futtersäule
Hygienische Vogelfütterung mit Futtersilos, die Vögel verunreinigen die Futterstelle nicht mit Vogelkot.
Vögel, die den Winter bei uns verbringen, finden in der Regel auch ohne Fütterung durch die Menschen genug Nahrung, um in der kalten Jahreszeit zu überleben. Körnerfresser finden noch Beeren und Samen an Sträuchern und Bäumen, auch Samen von Wildkräutern picken sie eifrig aus den trockenen Blütenständen. Insektenfresser kommen auch im Winter an Insekten heran und fressen zusätzlich Beeren und Samen. Je größer das Angebot an Wildgehölzen und krautigen Pflanzen, die im Winter stehen bleiben, desto besser können sie sich versorgen. Ein Tipp: Fallobst, das im Winter auf den Kompost gelegt wird, bietet vielen Vögeln eine willkommene zusätzliche Nahrungsquelle. Man kann den Vögeln auch helfen, indem man darauf achtet, dass es schneefreie Stellen im Garten gibt, an denen sie an Samen uns Insekten herankommen. Auch der Kompost sollte regelmäßig von Schnee freigelegt werden.
Wenn der Winter jedoch streng ist und die Pflanzen von einer Frostschicht überzogen sind oder unter einer Schneedecke verschwinden, ist ein Vogelfutterplatz eine willkommene Hilfe. Das geschäftige Treiben ist ein ganz besonderes Schauspiel und eine Freude für Jung und Alt. Ein Futterhaus sollte aus hygienischen Gründen nicht als Vogelfutterplatz dienen. Zu empfehlen sind Futtereulen oder Futterspender, wo das Vogelfutter aus einem Silo durch einen Spalt nach vorn rutscht, die Vögel sitzen davor auf einem Brett oder einer kleinen Stange und können es nicht mit Kot verunreinigen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.vogeltreff24.de

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